Führung und Motivation – dieses Thema scheint viele Menschen anzusprechen. So folgten unzählige Gäste der Einladung zu einer Veranstaltung der Reihe „Saxo-Suevia im Gespräch“ und die Kneipe als Vortragsarena war am Abend des 13.1.2018 bis auf den letzten Platz gefüllt, gar Stehplätze wurden genutzt.

Prof. Dr. Berthold Seitz, Sachsen-Schwabe und Direktor der Klinik für Augenheilkunde der Universität des Saarlandes wusste es gekonnt einen gleichsam informativen und lehrreichen wie auch kurzweiligen Einblick in die Geheimnisse einer erfolgreichen Führungsposition zu geben.Freilich drehte es sich zentral um die Rolle als Chefarzt und Institutsleiter, gekonnt zeigte er aber stets die Parallelen zu vergleichbaren Tätigkeiten mit Personalverantwortlichkeit auf.

Angesichts der Situation, dass Seitz 2006 nach seiner beruflichen Veränderung vom Oberarzt der Erlanger Augenklinik zum Chefarzt einer Universitätsklinik vor der Aufgabe stand, seinen neuen Wirkungsbereich völlig neu zu gestalten und für die Zukunft fit zu machen gelang es ihm, dem Auditorium einzigartige Einblicke in die Entwicklung einer Führungspersönlichkeit zu gewähren. Die von Seitz immer wieder als wichtigen Faktor hervorgehobene Authentizität des Vorgesetzten im Umgang mit Angestellten aller Ebenen spiegelte sich auch im Vortrag selbst wieder: die Ratschläge und Konzepte zur Menschenführung erscheinen durch das Eingestehen eigener Fehler des Professors mit bildhaften Beispielen als noch wahrhaftiger. 

„Lob geht hinten rum – Kritik aber immer ins Gesicht!“ – diese Prämisse habe er sich im Laufe der Jahre selbst eingebläut. Nicht ohne auch hier zu betonen, in seinen Anfangsjahren bitteres Lehrgeld bezahlt zu haben, als er mit einem entgegengesetzten Handeln mehrfach „richtig auf die Schnauze“ fiel. Man müsse sich für alle einzelnen Mitarbeiter interessieren und ihnen Wertschätzung entgegenbringen – von der Reinigungskraft bis zum leitenden Angestellten.

Seitz gelang es, das Publikum mit breitem Spektrum vom Studierenden zum berenteten Zuhörer 90 Minuten zu begeistern, so dass auch nach den Abschlussworten gemeinsam mit dem Referenten Einzelaspekte weiterdiskutiert wurden.

  • Erstellt am 15. Januar 2018 von ckoeber

Am Freitag, den 15. Dezember 2017 um 20:15 Uhr ist dazu wieder jeder Interessierte herzlichst auf unser Verbindungshaus in der Löhestraße eingeladen. Diesmal geben zwei Bundesbrüder einen Einblick in ihr akademisches Wirkungsfeld.

Benjamin Poschner: „Zwischen Bier und Blei – Suevia Jena im ersten Weltkrieg“
Da sich Benjamin Poschner bereits seit Wochen mit der Digitalisierung alter Semesterberichte  in unserem Bundesarchiv beschäftigt, möchte er dabei gesammtelte Eindrücke in seinem Vortrag mit den Zuhörern teilen. Auch durch sein Studium der Geschichte genährt bringt er ein besonderes Interesse an der Materie mit und vermag es damit, uns auf eine Reise in die Vergangenheit der Landsmannschaft Saxo-Suevia zu entführen.

Rafael Arutjunjan: „Machine Learning für Fußgänger – wie ein Computer ohne Hilfe lernen kann“
In seinem Vortrag möchte er den Fokus darauf setzen, dass bestimmte technologische Sprünge nicht erst in ferner Zukunft liegen, sondern katalysiert durch „Machine Learning“ als Vorform von „künstlicher Intelligenz“ schon heute realisiert werden. Im Lichte dieser Entwicklung möchte er sowohl Laien, als auch Zuhörern mit technischem Hintergrund die Möglichkeit bieten, das Prinzip dieser Technologie anschaulich zu verstehen.

  • Erstellt am 12. Dezember 2017 von AdminSa-Su

Wieder war es soweit: im Rahmen der Konzertreihe „Saxo-Suevia-Klassik“ traten am 11.11.2017 zwei Stipendiatinnen von „Live Music Now Franken“ auf dem Verbindungshaus in der Löhestraße auf. Die deutsche Mezzosopranistin Katharina Guglhör wurde am Klavier begleitet von der Ukrainerin Karina Habuchiya.

Das Programm des Lieder- und Arienabends beinhaltete alle Stilepochen der klassischen Musik beginnend z.B. bei W.A. Mozart („Der Zauberer“) über Franz Schubert („Ganymed“, „Die Forelle“) und Hugo Wolf („Mein Liebster singt“) bis zu E.W. Korngold („Under the greenwood tree“) sowie G.Mahler („Hans und Grete“) gefolgt von Arien z.B. die Arie des Orpheus „Ach ich habe sie verloren..“ aus der Oper „Orpheus und Eurydike“ von Chr. W. Gluck oder die Arie der Isabella „Cruda sorte..“ aus der Oper „Die Italienerin in Algier“ von G.Rossini sowie die Arie des Orlofsky „Ich lade gern mir Gäste ein..“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss.

Die junge Sängerin glänzte durch große Stimmqualität, die Pianistin durch eine brillante Technik; beide zeigten ein großes Einfühlungsvermögen in die doch sehr unterschiedlichen Musikstücke. Der Applaus nahm kein Ende, sodaß als Zugabe die unter die Haut gehende Arie des Cherobino „Sagt holde Frauen, was da so brennt..“ aus der Oper „Figaros Hochzeit“ von W.A. Mozart den krönenden Abschluss dieses musikalischen Erlebnisses bildete.

Einmal mehr ein großer Erfolg und sicher nicht das letzte Konzert der Reihe!

  • Erstellt am 30. November 2017 von AdminSa-Su

wildessen

Wie schon seit vielen Jahren lädt AH Dr. Volker Henke seine Bundesbrüder auch heuer wieder am Mittwoch, den 15. November um 19:15 Uhr zum traditionellen Wildessen nach Buttenheim ein. Bei der Zubereitung des selbst zur Strecke gebrachten Wildes übernimmt er wie gewohnt eine federführende Rolle.

Ein kulinarischer Auftakt des Herbstes mit erlesenen Wildspezialitäten bei schönen Gesprächen in gemütlicher Runde.
Nur mit gesonderter Einladung!

Bild: © Rainer Sturm / pixelio.de

  • Erstellt am 1. November 2017 von AdminSa-Su


Von nah und fern reisten Bundesbrüder an, um das 139. Stiftungsfest unserer lieben L! Saxo-Suevia erleben zu können.Der Begrüßungsabend am Freitag begann mit einem leckeren Buffet von unserer Exkneipe Reck in Oberndorf, gefolgt von guten Gesprächen, Geschichten und Diskussionen.

Samstagabend fand das Totengedenken, dieses Jahr erneut auf dem Haus, statt, wobei und unser lieber AH Schol eine Woche zuvor für eine geeignetere Kranzunterlage gesorgt hat.

Unter straffer Leitung durch x Ehrhardt und der großartigen Festrede unseres lieben AH Petrick, welcher über die Geschichte der Kneipen und Kommerse erzählte, wurde im Anschluss ein feierlicher und würdiger Festkommers abgehalten.

Am nächsten Tage ging es dann mit Kutschen quer durch Erlangen und Umgebung Richtung Fischküche Reck, was auch den Abschluss eines sehr gelungenen Stiftungsfestes darstellte. Dank geht an die Chargen für das reibungslos verlaufene Wochenende, das 140. Stiftungsfest in einem Jahr ist in froher Erwartung.

  • Erstellt am 7. Juli 2017 von ckoeber

Wie jedes Jahr steht auch heuer der Pfingstkongress der Turnerschaften und Landsmannschaften im Coburger Convent an. Aktivitas und Altherrenschaft werden wieder in beträchtlicher Zahl im beschaulichen Coburg zugegen sein. Neben formellen und festlichen Veranstaltungen sowie Sport-Events wird auch das Feiern und der Kontakt zu Verbandsbrüdern nicht zu kurz kommen. Dabei sein ist alles – hier unser Programm!

Freitag, 2. Juni 2017
16:45 hst Einzug der Präsidierenden (Rückertschule)
17 hst Eröffnung des Kongresses
19 hct Silberkartell-Begrüßungsabend (Gaststätte Loreley)
Samstag, 3. Juni 2017
9 hst CGC, CC- und AHC-Tag (Kongresshaus)
9 hst Beginn Pfingstsportfest
16 hst 31. internationaler Volkslauf des CC (Stadion TV 1848)
20 hst Bundesabend (Gaststätte Henneberger Haus)
Sonntag, 4. Juni 2017
9 hst Fortsetzung der Convente (sofern erforderlich – Kongresshaus)
9 hst Fortsetzung Pfingstsportfest
11 hst Marktfrühschoppen in Seßlach
17 hmct Silberkartell-Convent (Gasthof Beckenhaus, Niederfüllbach)
18 hst Silberkartellabend (Gasthof Beckenhaus, Niederfüllbach)
Montag, 5. Juni 2017
10 hmct Kranzniederlegung am Ehrenmal der Stadt Coburg (Hof der Ehrenburg)
11 hst Totengedenken am Ehrenmal des CC
12 hmct Mittagessen im Restaurant Maccaroni (Oberer Bürglaß 18)
14 hst Chargierteneinweisung (Festzelt)
19 hmct Festkommers (Festzelt) – anschließend Fackelzug und Feierstunde
Dienstag, 6. Juni 2017
11 hct Marktfest mit der Coburger Bevölkerung
14 hst Ausklang (Ort wird kurzfristig bekanntgegeben)

Bild: Pixabay / pixabay.com

  • Erstellt am 24. Mai 2017 von AdminSa-Su

In die die Weinbaugebiete Frankreichs entführten fast schon traditionsgemäß die beiden Alten Herren der Saxo-Suevia, Dr. Volker Henke und Peter Grau. Nach einer zünftigen Mahlzeit mit Spezialitäten vom Grill folgte die Vorstellung des ersten Weines in gewohnt fundierter Art durch Hobby-Sommelier Peter Grau. Die 15-Liter-Nebukadnezar-Flasche musste bereits 8 Stunden zuvor dekantiert werden, um den vollen Geschmack des edlen Rotweines preiszugeben. Allzu rasch war der Boden des Behältnisses sichtbar – kein Wunder bei der großen Zahl anwesender Bundesbrüder, Bundesschwestern und Freunde unserer Landsmannschaft, die den Weg auf das Haus in der Löhestraße fanden.

Es wären nicht Volker Henke und Peter Grau gewesen, hätte nicht ein zweiter Rotwein schon dekantiert parat gestanden. Die Klasse der ersten Traubenspezialität wurde durch den Grand-Cru-Wein nochmals deutlich übertroffen und alle Geschmacksknospen der Weingenießer wurden angesprochen. Klar, dass dabei eine Auswahl an unterschiedlichen Käsesorten nebst Brot nicht fehlen durfte.

Einmal mehr ein genussreicher Abend, der die Teilnehmer bis weit nach Mitternacht bei gediegener Stimmung auf dem Haus zum Verweilen einlud. Wir freuen uns schon auf den hoffentlich nächsten Nebukadnezar-Abend 2018!

Mehr Bilder unter Impressionen.

  • Erstellt am 21. Mai 2017 von ckoeber

Zwar zeigte sich das Wetter nicht von seiner schönsten Seite, waren die Temperaturen doch teils noch sehr frisch, dennoch machten sich wieder zahlreiche Sachsen-Schwaben zur Maiwanderung auf. Begleitet vom Bollerwagen der Fuxia, mit Getränken für Jung und Alt ausgestattet führte der Weg durch den Meilwald auf die Höhe. Nach den gerade für die vielen Kinder spannenden Wegteil über die Waldwege, wo stets „Kostbarkeiten“, wie Wanderstöcke, etc. zu finden waren sorgte der Wettergott bei Verlassen des Waldes nochmals für einen weiß-blauen Himmel. Mit dem Blick über Marloffstein, vorbei an satten Wiesen und bestellten Feldern ging es dann zielstrebig Richtung Adlitz.

Im Biergarten „Zur Ludwigshöhe“ war ausreichend reserviert, so dass der Tag bei herrlicher Aussicht über das Tal einen ausgedehnten Ausklang bei kulinarisch-fränkischen Spezereien finden konnte.

Wie immer ein gelungener Event für die gesamte Sachsen-Schwaben-Familie.

  • Erstellt am 7. Mai 2017 von ckoeber

Ein Besuch eines Alten Herrn unserer Landsmannschaft ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Wenn der Bundesbruder allerdings in Großbritannien lebt wird aus dem Altherrenbesuch schnell eine ausgewachsene Aktivenfahrt. Prof. Dr. Podsiadlowski lehrt an der Oxford University Astrophysik und hatte die Aktien schon vor längerer Zeit in seine Wahlheimat eingeladen. Mit dem Flugzeug machten sich so von Frankfurt fünf Bundesbrüder auf in das Königreich.

Viel gab es zu sehen: durch die Insiderführung konnten neben einschlägigen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch Einblicke in die breit aufgestellte Struktur der Universität genommen werden. Das Natural History Museum sorgte für Stunden der Faszination und ließ die wissenschaftliche Bedeutung Oxfords erahnen: Wissenschaftsgeschichte erleben war angesagt, wurde man doch mit Einsteins handschriftlichen Berechnungen konfrontiert.

An den nächsten Tagen stand neben ausgiebigen Tests der regionalen Küche und des britischen Bieres in typischen Pubs noch so einiges Sehenswertes auf der Agenda: ein Gang durch das Christchurch College ließ einige Erinnerungen an Harry-Potter-Filme aufkommen, das Pitt-Rivers-Museum und das Oxford University Museum of Natural History ließ Luft alter Kulturen atmen, die Teilnahme einem formellen Dinner der Universität forderte Konzentration und Reproduktion der Kniggekenntnisse ab.

Natürlich durfte auch ein Tagesausflug nach London nicht fehlen. Die Erkundung der Millionenmetropole zu Fuß an einem Tag – eine echte Leistung der fünf Sachsen-Schwaben.

Zurück in Oxford konnten noch viele weitere Eindrücke gesammelt werden und auch Kontakte zu Einheimischen geknüpft werden – mehr Details, die den Rahmen dieses Kurzberichts sprengen würden in unserer Bundeszeitung.

  • Erstellt am 15. April 2017 von ckoeber

Über 20 Bundesbrüder, Bundesschwestern, Freunde und und Kinder fanden bei eisigen Temperaturen den Weg auf unser Verbindungshaus. Nach eine typisch norddeutschen Stärkung in Form eines hervorragend durch die Faxin Frau Ramizova zubereiteten Grünkohlgerichts mit Kassler und Kartoffeln konnten gut von innen und außen aufgewärmt drei Manschafften gen Meilwald starten.

„Bewaffnet“ mit Boulekugeln lieferten sich die Teams einen Wettkampf in der norddeutschen Sportart „Boßeln“, die normalerweise fern den fränkischen Landen auf einem Deich praktiziert wird. So sah man die Kugeln über die Pfade des nahegelegenen Meilwalds rollen, das ein oder andere Mal aber auch einige Menschen mit fragendem Blick im Schnee eine Kugel suchen.

Am Ende konnte sich die Siegermannschaft klar vom restlichen Feld absetzen – ein Vorsprung von insgesamt 4 Würfen über die gesamt Strecke machten den Triumph verdient.

Nach dem gemeinsamen Rückweg auf das Verbindungshaus lies man den Nachmittag gemütlich ausklingen. Boßeln 2018 kommt bestimmt!

  • Erstellt am 29. Januar 2017 von ckoeber
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