Ein Besuch eines Alten Herrn unserer Landsmannschaft ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Wenn der Bundesbruder allerdings in Großbritannien lebt wird aus dem Altherrenbesuch schnell eine ausgewachsene Aktivenfahrt. Prof. Dr. Podsiadlowski lehrt an der Oxford University Astrophysik und hatte die Aktien schon vor längerer Zeit in seine Wahlheimat eingeladen. Mit dem Flugzeug machten sich so von Frankfurt fünf Bundesbrüder auf in das Königreich.

Viel gab es zu sehen: durch die Insiderführung konnten neben einschlägigen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch Einblicke in die breit aufgestellte Struktur der Universität genommen werden. Das Natural History Museum sorgte für Stunden der Faszination und ließ die wissenschaftliche Bedeutung Oxfords erahnen: Wissenschaftsgeschichte erleben war angesagt, wurde man doch mit Einsteins handschriftlichen Berechnungen konfrontiert.

An den nächsten Tagen stand neben ausgiebigen Tests der regionalen Küche und des britischen Bieres in typischen Pubs noch so einiges Sehenswertes auf der Agenda: ein Gang durch das Christchurch College ließ einige Erinnerungen an Harry-Potter-Filme aufkommen, das Pitt-Rivers-Museum und das Oxford University Museum of Natural History ließ Luft alter Kulturen atmen, die Teilnahme einem formellen Dinner der Universität forderte Konzentration und Reproduktion der Kniggekenntnisse ab.

Natürlich durfte auch ein Tagesausflug nach London nicht fehlen. Die Erkundung der Millionenmetropole zu Fuß an einem Tag – eine echte Leistung der fünf Sachsen-Schwaben.

Zurück in Oxford konnten noch viele weitere Eindrücke gesammelt werden und auch Kontakte zu Einheimischen geknüpft werden – mehr Details, die den Rahmen dieses Kurzberichts sprengen würden in unserer Bundeszeitung.

  • Erstellt am 15. April 2017 von ckoeber

Über 20 Bundesbrüder, Bundesschwestern, Freunde und und Kinder fanden bei eisigen Temperaturen den Weg auf unser Verbindungshaus. Nach eine typisch norddeutschen Stärkung in Form eines hervorragend durch die Faxin Frau Ramizova zubereiteten Grünkohlgerichts mit Kassler und Kartoffeln konnten gut von innen und außen aufgewärmt drei Manschafften gen Meilwald starten.

"Bewaffnet" mit Boulekugeln lieferten sich die Teams einen Wettkampf in der norddeutschen Sportart "Boßeln", die normalerweise fern den fränkischen Landen auf einem Deich praktiziert wird. So sah man die Kugeln über die Pfade des nahegelegenen Meilwalds rollen, das ein oder andere Mal aber auch einige Menschen mit fragendem Blick im Schnee eine Kugel suchen.

Am Ende konnte sich die Siegermannschaft klar vom restlichen Feld absetzen - ein Vorsprung von insgesamt 4 Würfen über die gesamt Strecke machten den Triumph verdient.

Nach dem gemeinsamen Rückweg auf das Verbindungshaus lies man den Nachmittag gemütlich ausklingen. Boßeln 2018 kommt bestimmt!

  • Erstellt am 29. Januar 2017 von ckoeber

Boulekugeln, die mehrere Mannschaften nacheinander einen Weg entlang auf einem Deich rollen lassen, um am Schluss die Sieger nach den wenigsten notwendigen Würfen zu küren? Das ist ein typisch norddeutscher Sport und nennt sich "Boßeln". Man denke sich nun aber einfach den Deich weg und gutgelaunte Sachsen-Schwaben hinzu und schon kann der sportliche Spaß im Meilwald losgehen. Am kommenden Samstag, den 28. Januar 2017 um 12:15 Uhr ist Treffpunkt in der Löhestraße 19a.

Vor der Herausforderung serviert uns unsere Haushälterin passend zur Veranstaltung Grünkohl mit Kassler und Kartoffeln - genau die richtige Grundlage für den feucht-fröhlichen Wettbewerb.

Eine Anmeldung ist erforderlich, Damen und Familie sind natürlich herzlichst willkommen.

  • Erstellt am 23. Januar 2017 von ckoeber

Traditionen wollen gepflegt werden. Deshalb traf man sich am vergangenen Wochenende vom 14. auf den 15.1.2017 heuer zum 9. Mal in Romansthal um auf den Spuren Victor von Scheffels zu wandern. Nach dem Eintreffen von Aktiven und Alten Herren im Gasthof "Zur schönen Schnitterin", dem Geburts- und Wirkungsort der aus dem Frankenlied bekannten Maid, ging es nach einer stärkenden Mittagsmahlzeit auf gen Staffelberg.

Winterfeste Kleidung zeigt sich als zweckmäßig, so mussten die blauen Sachsen-Schwaben-Mützen bei eisigen Temperaturen den wärmenden Wollmützen weichen. Bei geschlossener Schneedecke mit teils kräftigen Eisplatten wählte man den etwas weniger steilen, wenn auch weiteren Weg hinauf. Schon nach dem ersten Anstieg wurde man mit einer herrlichen Winterlandschaft und kräftig Schneebedeckung belohnt - ganz anders als im Tal war hier der Winter wirklich eingekehrt. Auch diesmal konnten sich einige Hartgesottene trotz pfeifendem Wind und eisigen Temperaturen das Gipfelbier mit Blick ins Tal nicht verkneifen. Bei ausgezeichneter Sicht konnte man heuer von "Bamberg bis zum Grabfeldgäu" sehen und über die Schönheit unserer Region staunen. Traditionell durfte an dieser Stelle das Intonieren der Frankenhymne nicht fehlen.

Zum Aufwärmen gings dann in die Staffelbergklause, so dass innerlich und äußerlich aufgewärmt der Weg zurück ins Tal unter Beleuchtung mit mitgebrachten Fackeln angetreten werden konnte.

Den offiziellen Höhepunkt des Wochenendes bildete die "Staffelbergkneipe" im Gasthof "Zur schönen Schnitterin", die durch die anwesenden Sachsenschwaben in einer fröhlichen und harmonischen Weise gefeiert wurde. Als akademischen Beitrag entführte uns AH Helmut "Schlehwein" Legal einmal mehr in das Leben und Wirken Viktor von Scheffels, der u.a. mit dem Frankenlied unvergessen wurde. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert und viel erzählt.

Auch heuer hat diese Veranstaltung in keiner Weise etwas von ihrem Charme eingebüßt. Staffelberg - wir kommen auch in zwei Jahren wieder - dann zum 10. Jubiläum!

Mehr Bilder unter Impressionen
  • Erstellt am 15. Januar 2017 von ckoeber

In unserem Fall "ruft" der Staffelberg im Herzen Frankens. Für zwei Tage machen wir das Gasthaus "Zur schönen Schnitterin" (das Geburthaus der aus dem Frankenlied bekannten Person) am Fuße des Wallfahrtsortes zu unserer Konstanten. Von hier aus geht es zu Fuß hinauf und, freilich nicht ohne eine Stärkung in der Staffelbergklause, danach im Fackelschein wieder hinunter. Den krönenden Abschluss bildet, zurück im Gasthof, die traditionelle Kneipe.

Wer Bundesleben einmal richtig spüren will ist hier richtig: Samstag, 14. Januar 2017, Treffpunkt um 12:00 im Gasthof "Zur schönen Schnitterin" in Romansthal.

  • Erstellt am 29. Dezember 2016 von ckoeber
wildessen

Wie schon traditionell seit vielen Jahren lädt AH Dr. Volker Henke seine Bundesbrüder auch heuer wieder am Mittwoch, den 23. November um 19:15 Uhr zum traditionellen Wildessen nach Buttenheim ein. Bei der Zubereitung des selbst zur Strecke gebrachten Wildes übernimmt er wie gewohnt eine federführende Rolle.

Ein kulinarischer Auftakt des Herbstes mit erlesenen Wildspezialitäten bei schönen Gesprächen in gemütlicher Runde. Nur mit gesonderter Einladung!

Bild: © Rainer Sturm / pixelio.de
  • Erstellt am 21. November 2016 von ckoeber
konzertabend2016

Vor vollem Haus fand am 19.11.2016 wieder ein Konzert der Reihe "Saxo-Suevia-Klassik" statt. Sponsor des Konzertes war unser AH Dr. Jochen Haspel, die Organisation des Konzertes lag wie schon seit Jahren in den Händen unseres AH Prof. Dr. Helmut Legal.

Der Konzertabend wurde heuer gestaltet von drei Stipendiaten des gemeinnützigen Vereins "Live-music-now-Franken", der auf den Geiger Yehudi Menuhin zurückgeht und der hochbegabte junge Musiker der Musikhochschulen Nürnberg und Würzburg besonders fördert.

Die aus Russland stammende Pianistin Olga Kalabynina, die Ungarin Dora Toth  (Querflöte) und der Japaner Shunsuke Ohmori (Fagott) wussten das Auditorium in der zum Konzertsaal umfunktionierten Kneipe zu begeistern. Die jungen Musiker moderierten das Programm auf sehr charmante und humorige Weise selbst und begleiteten so das Publikum souverän durch mehrere Musikepochen von Mozart und Beethoven über den Franzosen E. Bordeau (1850-1926) bis zum Armenier F. Amirow (1922-1984) und den Argentinier A. Piazzola (1921-1992). Die Künstler glänzten sowohl durch eine hohe Spielpräzision als auch durch ein beeindruckendes Einfühlungsvermögen in die von ihnen vorgetragenen Musikstücke.

Der Beifall des begeisterten Publikums wollte schier nicht enden, so dass als grandioser Schlussakkord noch brillant dargebotene Assoziationen über Mozarts "Don Giovanni" und "Figaros Hochzeit" folgten.

  • Erstellt am  von ckoeber
Auf zu neuen Taten! Das Sommersemester nähert sich unaufhaltsam, entsprechend präsentiert sich unser neues Chargiertenteam mitsamt abwechslungsreichem Semesterprogramm.  
  • Erstellt am 19. September 2016 von ckoeber

Heuer vier Tage lang feierte unsere Landsmannschaft ihr 138. Stiftungsfest mit allem, was dazugehört. Mit dem Begrüßungsabend als zwangloses Get-Together ging es somit schon am Donnerstagabend los. Selbst aus entfernteren Regionen fanden Bundesbrüder den Weg in die Stadt ihrer Alma Mater, selbst einen im „Brexit-Land“ lebenden Alten Herrn konnte man unter den zahlreichen Anwesenden erspähen.

Am Folgeabend stand ein Festball im Mittelpunkt der Festfolge. Der „Schwarze Adler“ in Uttenreuth diente als geradezu perfekte Location für die Veranstaltung. Bis tief in die Nacht hinein brachte die „Klaus-Hörmann-Band“ die Beine der Ballgäste in Bewegung, zu späterer Stunde auch mit schnelleren Beats.

Nach den obligatorischen Conventen am Samstag gedachte man nun zum zweiten Mal den verstorbenen Bundesbrüdern und -schwestern auf der Terrasse des Verbindungshauses und nicht im Schlossgarten – auch dieses Jahr fand dort zeitgleich das Schlossgartenfeste statt. Die fast schon gewohnt äußerst treffende Trauerrede von AH Hans-Gernot Kleefeld rundete die Gedenkstunde als würdevolles und festliches Ereignis ab.

Anschließend wartete der Höhepunkt im „Protokoll“ eines Stiftungsfestes: auch der Festkommers war gut besucht, die Kneipe nahezu bis auf den letzten Sitzplatz besetzt. Routiniert hielt AH Tim Wehrmeister eine Festrede und versetzte dadurch die Festcorona in eine interessierte Stille. Im weiteren Verlauf konnten noch bis in die frühen Morgenstunden Gläserklang und fröhliche Stimmen im Haus in der Löhestraße vernommen werden. Lediglich der Elfmeter-Fußballkrimi der deutschen Nationalmannschaft, dem man sich natürlich nicht entziehen konnte, vermochte die festliche Runde nach dem offiziellen Teil zumindest zeitweise etwas zu erhitzen.

Nach einer kurzen Nacht endete, dass Stiftungsfest am Sonntagmorgen dann mit dem inoffiziellen Höhepunkt und Familien-Highlight, der Ausfahrt mit dem Pferdewagen. Nach feuchtfröhlicher Fahrt in der Exkneipe in Oberndorf angekommen klang der Tag bei fränkischen Spezereien mit der gesamten Sachsen-Schwaben-Familie aus. Das 139. Stiftungsfest kann kommen!

  • Erstellt am 8. Juli 2016 von AdminSa-Su

Das "Studium generale" kommt angesichts der heute straffen Curricula nicht selten zu kurz im Leben der Studierenden. Wir verhelfen Euch zu einem Blick auf die Physik: vor 100 Jahren veröffentlichte Albert Einstein die "Allgemeine Relativitätstheorie" im Fachjournal Annalen der Physik - und revolutioniert damit die Naturwissenschaft.

Am kommenden Freitag, den 3.6.2016 um 20hct entführen unsere Bundesbrüder Stephan Schol und Peter Schol in Einsteins Welt. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme - Damen sind natürlich herzlich willkommen!

Bild: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de
  • Erstellt am 29. Mai 2016 von ckoeber
;