Zum Start des Wintersemesters 2019/2020 fanden sich Jung und Alt auf unserem Verbindungshaus in der Löhestraße ein, um den Beginn des nächsten Jahresabschnittes am aktuellen oder ehemaligen Studienort zu feiern. Unter den zahlreichen Gästen erwies uns auch die Präsidierende des Coburger Conventes, die Landsmannschaft Brandenburg Berlin, vertreten durch den AHCC-Vorsitzenden Dr. Ali Ottmar Mahdi, der Vorsitzende der VACC Nürnberg, Ulrich Teufel, sowie Kartellbrüder der Silberkartellbünde und nichtkorporierte Gäste die Ehre. Dr. Mahdi schwor unseren Bund als designierte Präsidierende des CC 2020 auf die ereignisreiche Präsidialzeit ein und lud, gleichsam garniert mit Anektdoten des ersten „gesamtdeutschen“ Pauktages 1990 unter der Rudelsburg mit Anwesenheit der uniformierten Volkspolizei, zur Greifensteintagung nach Bad Blankenburg im Januar 2020 ein.

Unser Erstchargierter, Hubert Blabus, stimmte die Corona nachdenklich und motivierte in seiner Rede dazu, sich aus eingene Gedankenkonstrukten zu lösen und Toleranz gegen differierende Meinungen zu zeigen: in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung müssten subjektiv genehme wie auch unliebsame Fakten sachlich diskutiert werden können um zu einer gemeinsamen befriedigenden Politik für die Masse der Bevölkerung zu finden. Passend dazu schloss er seine Ausführungen mit dem Cantus „Die Gedanken sind frei“.

Besonders erfreulich angesichts der generell nicht rosigen Situation der studentischen Korporationen stellte sich die Bandaufnahme dreier neuer Bundesbrüder, die allesamt gerade in den Startlöchern ihrer akademischen Karriere stehen. Sicher wird sich ihnen so die einmalige Möglichkeit bieten, neben einem erfolgreichen Studium auch Freundschaften für’s Leben zu finden und eine Entwicklung sogenannter Softskills im Rahmen des Bundeslebens zu erwerben.

Grandios schlugen sich die neuen Mitglieder mit dem Fuxmajor bei der Darbietung des Fuxenulkes: perfekt inszenierten sie Loriots berühmten „Ich-will-nur-hier-sitzen“-Sketch, nicht ohne die Dramaturgie und den Text auf die Situation eines verkaterten Studenten, der von seinen Komilitonen zum Lernen motiviert wird abzustellen. Schlichtweg: gute Unterhaltung auf einem ansprechenden Niveau.

Noch bis tief in die Nacht hinein wurden alte Freundschaften gepflegt, Erinnerungen ausgetauscht, Lieder gesungen und natürlich auch das eine oder andere Bier getrunken. So kann das Semester gut starten!

  • Erstellt am 13. Oktober 2019 von ckoeber
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