Nachdem die Nationalelf gerade die Segel in der Gruppenphase der WM streichen musste lag Deutschland eher in einer Lethargie. Ab Donnerstagabend war davon aber in der Löhestraße 19a in Erlangen wenig zu spüren: aus allen Teilen Deutschlands trudelten die Sachsen-Schwaben nebst Familienbegleitung zum Begrüßungsabend ein. Gerade richtig für einen lauen Sommerabend auf der Terrasse des Verbindungshauses.

Am Folgetag bot sich die Möglichkeit für eine qualifizierte Stadtführung durch unseren Bundesbruder und Historiker Thomas Kieslinger, bei der so manchem noch eher unbekannte Informationen auf unterhaltsame Weise vermittelt werden konnte.

Am Freitagabend hieß es dann „Showtime“ – unsere Landsmannschaft bat zum Tanz. Eine gut besuchte kleine Lades-Halle bot gerade genug Raum für die zahlreichen Bundesbrüder, die mit Bundesschwestern und schon zahlreichem Nachwuchs im „tanzfähigen Alter“ angereist waren. Klar, dass sich die Festgesellschaft nicht lange bitten ließ, so war das Parkett ab dem Eröffnungstanz meist eher eng als luftig. Auch traditionelle Programmpunkte, wie die Damenrede des jüngsten Fuxen sowie eine Gesangseinlage der „Saxo-Suevia-Singers“, die den Gast auf eine Retrospektive in die 30er Jahre mitnahm durften nicht fehlen. Routiniert führte Conferenciér Thomas Kieslinger durch den Abend und gab auch den Mensur- und Semestertänzen seine persönliche Note – ungewöhnlich aber originell fand er auch noch andere Gruppen, die zu ihrer Gemeinsamkeit tanzen durften. Der Ball endete gegen 1:00 Uhr mit dem Absingen von „Oh alte Burschenherrlichkeit“ in trauter Runde.

Der Samstag begann, ganz im Zeichen der traditionellen Festfolge, auf dem Altstädter Friedhof mit Totengedenken und Kranzniederlegung. Prof. Marcus Witte wußte es mit seinen Worten nachdenklich zu stimmen.

Am Abend konnten dann zum Festkommers neben der Präsidierenden des Coburger Conventes zahlreiche Korporationen und Gäste in der kleinen Ladeshalle begrüßt werden. Einmal mehr zeigte sich die Corona bis zum letzten Platz gefüllt und die Stimmung war eines Stiftungsfestkommerses würdig. Zentral setzte sich Bundesbruder Dr. Michael Schramm in seiner Festrede mit dem Mythos „früher war alles besser“ auseinander. Nach zahlreichen festlichen Kommersliedern und einigen Grußworten wurde nach dem Offiz „auf das Verbindungshaus verlegt“. Hier konnte man dann noch bis in die frühen Morgenstunden Sachsen-Schwaben antreffen.

Als des Familienevent zum eigentlichen Abschluss des Stiftungsfestes avanciert mittlerweile die Kutschausfahrt in unsere Ex-Kneipe in Oberndorf. Mittlerweile würde alleine der mitgekommene Nachwuchs der Bundesbrüder einen Kutschwagen für sich füllen – da scheint zumindest für die weitere Zukunft die Nachwuchsfrage ja geklärt zu sein. So ging es mit zum Bersten gefüllten vier Kutschen auf den Weg gen Möhrendorf, bestens ausgestattet mit kaltem Fassbier und alkoholfreien Kaltgetränken. Zünftig mit dem Frankenlied auf den Lippen trafen die Sachsen-Schwaben in Oberndorf ein, wo schon ausreichend Schäuferla und andere fränkische Spezialitäten auf ihre Abnehmer warteten. Auch das obligatorische Bad im Weiher durfte für die Aktiven nicht fehlen – klar bei der Hitze!

Einmal mehr bleibt zu sagen: Schönes Stiftungsfest ex – wir freuen uns aufs nächste! Mehr Bilder im Bereich „Impressionen“.

  • Erstellt am 8. Juli 2018 von AdminSa-Su
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